LSVD Aktionen
Diakonie: Diskriminierung Homosexueller nicht hinnehmbar
Die jahrelange Aufklärungsarbeit und einige Briefe zeigen erste Wirkung:
Diakonie: Diskriminierung Homosexueller nicht hinnehmbar
"Das betonte dessen Präsident Johannes Stockmeier (Berlin) am 8. November vor der EKD-Synode in Magdeburg. Anlass war die Anfrage des Jugenddelegierten Steve Kennedy Henkel (Bonn), wie das Diakonische Werk mit Aktivitäten von Mitgliedsorganisationen umgeht, die „Heilungstherapien“ für homosexuell empfindende Menschen anböten. Als Beispiel nannte er das „Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft“ (Reichelsheim/Odenwald). Das Angebot einer medizinisch-therapeutischen Behandlung, mit dem Ziel, Heterosexualität herbeizuführen, erscheine ihm nicht nur ethisch fragwürdig, so Henkel. Auch habe er Sorge, dass dadurch „der Ruf der EKD und ihres Diakonischen Werkes Schaden nehmen“ und das missionarische Potenzial der Kirche geschwächt werden könnte. Wie Diakoniepräsident Stockmeier erklärte, gab es ein Gespräch zwischen Vertretern des Diakonischen Werkes und des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft zu diesem Thema. Darin habe er deutlich gemacht, dass das Diakonische Werk Diskriminierung nicht tolerieren könne und wolle. Denn so etwas passe nicht ins christliche Menschenbild."
Quelle: Idea online, 08.11.2011


